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Fuck off, Rassismus

Für Gleichberechtigung und Toleranz

Fuck off, Rassismus

Bunt nicht braun – gerade am 1. Mai
Andre auf der Heiden Dietrich Hackenberg Andre auf der Heiden
Gabriele Schmidt Dietrich Hackenberg Gabriele Schmidt

Die ver.di-Landesleiterin NRW, Gabriele Schmidt und der ehrenamtliche Vorsitzende des ver.di-Landesbezirksvorstandes NRW, Andre auf der Heiden, rufen dazu auf, gegen Rassismus und Dummheit und für Gleichberechtigung und Toleranz auf die Straße zu gehen. Gerade am 1. Mai sei es wichtig, den „braunen Rattenfängern“ nicht das Feld zu überlassen.

Wörtlich schreiben die Gewerkschafterin und der Gewerkschafter:

„Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter setzen sich seit Jahrzehnten im Alltag, in Betrieben und Verwaltungen, in Städten und Gemeinden dafür ein, dass Rassismus und rechtsextremes Gedankengut nicht an Boden gewinnen.

Leider zeigt sich in diesen Tagen wieder, wie dringend notwendig dieses Engagement ist.

Ob „Pegida“, „Ködiga“, „Dügida“, „Die Rechte“ oder die NPD: Sie alle machen Stimmung gegen Muslime, Flüchtlinge, Asylbewerber, Migranten und Andersdenkende. Sie schimpfen auf die Medien „Lügenpresse“ und benutzen damit genau die Worte, mit denen schon die Nazis vor 1933 gegen Meinungs- und Pressefreiheit agiert haben. Da ist es ein Hohn, dass sie den Anschlag auf die Meinungs- und Pressefreiheit in Paris, die feige Ermordung der Karikaturisten von „Charlie Hebdo“, für ihre Zwecke missbrauchen und so tun, als seien sie die Hüter der demokratischen Werte.

Sie nutzen immer mehr den öffentlichen Raum, die Straßen und Plätze, um ihre menschenverachtende Propaganda und ihren Hass gegen alle Fremden, gegen DemokratInnen und Gewerkschafter_innen in die Öffentlichkeit zu tragen.

Ihnen nicht das Feld überlassen

Nein, dieses Feld werden wir ihnen nicht überlassen: Ausgrenzung von Menschen, egal aufgrund welcher Merkmale, kann niemals akzeptiert werden.

Der 1. Mai, der Tag der Arbeit, jährt sich in diesem Jahr zum 125ten Mal. Nutzen wir diesen, unseren Tag dafür, den braunen Rattenfängern zu zeigen: Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben in Deutschland, in Europa und in der Welt keinen Platz. Dafür stehen wir im Betrieb und auf der Straße. Gemeinsam mit anderen setzen wir uns ein, für Gleichberechtigung und Toleranz, gegen Rassismus und Dummheit. Sorgen wir dafür, und das nicht nur am 1. Mai, dass unsere Straßen bunt bleiben und nicht braun werden.

Fuck off, Rassismus!“