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3000 Streikende aus Krankenhäusern und Kliniken

Tarifrunde öffentlicher Dienst:

3000 Streikende aus Krankenhäusern und Kliniken

Über 3000 Beschäftigte aus rund 50 Krankenhäusern und Kliniken sind am Donnerstag (21.April) in einen eintägigen Warnstreik getreten. „Das war eine klare Antwort der Kolleginnen und Kollegen aus dem Gesundheitswesen zu skandalösen Angebot der Arbeitgeber. Mit Almosen ist es in dieser Tarifrunde nicht getan. Die Beschäftigten erwarten zu Recht von eine spürbare Lohnerhöhung. Verdient haben sie es allemal.

Die Streikenden kamen zu drei Kundebungen in Dortmund, Köln und Bad Oeynhausen zusammen und machten deutlich, dass dieser Warnstreik erst der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Streiks und Aktionen darstellt.

ver.di fordert für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen von 100 Euro im Monat. Die dritte Runde der Tarifverhandlungen findet am 28./29 April in Potsdam statt.