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Deutliche Verzögerungen

Warnstreiks bei der Post AG

Deutliche Verzögerungen

Mit Beginn der Frühschicht (1. April)  hat ver.di die Beschäftigten aus allen NRW-Niederlassungen der Deutschen Post AG zum Warnstreik aufgerufen.

Hintergrund des Tarifkonfliktes ist der Bruch des Vertrages zum Schutz vor Fremdvergabe durch die Deutsche Post AG und ihre Flucht aus dem bestehenden Haustarifvertrag. Mit dem Aufbau eines flächendeckenden Netzes für Paketzustellung in den hierfür gegründeten 49 Regionalgesellschaften verstößt die Post AG gegen den bestehenden Vertrag zum Schutz vor Fremdvergabe.

Uwe Speckenwirth, zuständiger ver.di-Fachbereichsleiter für Postdienste: „Wir gehen davon aus, dass die Warnstreiks zu  deutlichen Verzögerungen in der Postbearbeitung führen werden“.

ver.di fordert, als Kompensation für diesen Vertragsbruch, für die bundesweit 140.000 Tarifkräfte des Unternehmens eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich.