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Der ver.di-Landesbezirk NRW informiert zum Coronavirus

Coronavirus

Informationen für Kolleginnen und Kollegen

Das Coronavirus hat unseren Alltag und unser Arbeitsleben völlig auf den Kopf gestellt. Fast eine halbe Million Betriebe haben schon Kurzarbeit angemeldet. Andere müssen wegen Corona-Krankheitsfällen in der Belegschaft vorübergehend schließen oder sind durch die wirtschaftlichen Folgen erheblich eingeschränkt, teils existentiell bedroht. Auf der anderen Seite sind Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen, im Einzelhandel, aber auch in der Energieversorgung, der Logistik und einigen anderen Bereichen hohen Belastungen und der Gefahr von Ansteckung ausgesetzt. In ver.di sind alle diese Menschen vereint. Daher ist in der Gewerkschaft nun Solidarität und Unterstützung gefragt.

ver.di ist auch im Lockdown erreichbar
Im Rahmen des aktuellen Lockdowns sind unsere Geschäftsstellen derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen.
Wir haben uns so aufgestellt, dass wir Beratungen für unsere Mitglieder in der Regel telefonisch durchführen. Nehmt bitte mit uns Kontakt auf. Wir sind für unsere Mitglieder über die zentralen Rufnummern und Mailadressen erreichbar. Diese findet ihr unter: ver.di finden

Es geht um Eure Gesundheit und die Gesundheit der Menschen in Eurem Umfeld. Wir wollen auch die Gesundheit unserer Beschäftigten schützen. Damit sichern wir auch unsere Handlungsfähigkeit für Euch.

Bleibt Gesund! Solidarisch meistern wir diese Krise!

Link zu unserer ver.di Homepage mit den FAQs - was Beschäftigte wissen müssen

Was Betriebs- und Personalräte zum Thema Mitbestimmung wissen müssen

Aus der Krise lernen:
Auf die Beschäftigten und Gewerkschaften kommt es an

Vor Corona ließ sich vieles, das in der Arbeitswelt und Gesellschaft im Argen lag, schön- beziehungsweise kleinreden. Doch seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist es damit vorbei. Wie unter einem Brennglas wird jetzt deutlich, auf welche Menschen, auf welche Berufsgruppen es in einer Krise wirklich ankommt, was alles schiefläuft in dieser Gesellschaft und wo dringender Änderungsbedarf besteht.

In einem Positionspapier zieht ver.di erste Lehren aus der Corona-Krise. Das Papier spannt einen weiten Bogen, hat den handlungsfähigen Sozialstaat und den nötigen sozial-ökologischen Umbau ebenso im Blick, wie die Digitalisierung, Europa und Verteilungsfragen. Das Papier kann gern weiterverbreitet werden. Wir stellen es links zum Download zur Verfügung.

  • Was ver.di in der Krise für euch tut:

    Was ver.di in der Krise für euch tut:

    1. Für Euch da sein: In unseren Geschäftsstellen beraten wir Euch umfassend zu Euren dringlichen Fragen in der Krise. Du kannst Dich auch gerne direkt bei uns melden – die Kolleg*innen helfen Dir gerne weiter: info@verdi.de
    2. Politisch Druck machen: Die Bundesregierung hat seit Beginn der Krise schnell und in bisher nicht gekannter Weise Maßnahmen im Umfang von rund 1,8 Billionen Euro zur Abfederung der Krise auf den Weg gebracht. Als Gewerkschaft achten wir darauf, dass diese Maßnahmen auch bei den Beschäftigten ankommen, und dass es zu einer sozial gerechten Verteilung kommt.
    3. Beschäftigte absichern: Wir arbeiten dauerhaft mit Hochdruck daran, Beschäftigte über den Abschluss von Tarifverträgen abzusichern. Durch Kurzarbeitergeldregelungen konnte das gesetzliche Kurzarbeitergeld auf bis zu 80% bzw. 87% hinaus erhöht werden. Dass Arbeitsschutz und Arbeitszeitregelungen geschützt bleiben, auch dafür setzen wir uns ein. Im öffentlichen Dienst etwa, aber auch für die Beschäftigten im Handel konnten wir schon entsprechende Vereinbarungen schließen.
  • Was Beschäftigte tun können:

    Was Beschäftigte tun können
     
    Gemeinsam handeln: Die einen kommen kaum zum Luftholen, andere werden in Kurzarbeit geschickt oder bangen um ihre berufliche Existenz. Die aktuelle Situation zeigt: Nie war gewerkschaftliche Solidarität und Zusammenhalt wichtiger, nie waren die Rechte und Interessen der Beschäftigten und Solo-Selbstständigen schutzwürdiger. Immer mehr Arbeitgeber sehen, dass sie die Krise nur mit ihren Beschäftigten stemmen werden. Aber: nicht alle. Deshalb: Nur eine starke Mitbestimmung, starke Betriebsräte und Vertrauensleute im Betrieb und gewerkschaftliche Organisation garantieren Mitsprache und Einfluss gegenüber Arbeitgebern und Politik. Das gilt jetzt und nach der Krise: Weil wir dringend eine deutliche Aufwertung aller Dienstleistungsberufe brauchen!

Danke-reicht uns nicht! ver.di NRW mit Canva Titelbild_Danke-reicht uns nicht!