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AWO-Verhandlung wieder ohne Ergebnis

AWO-Verhandlung wieder ohne Ergebnis

Tarifkommission berät über weitere Streiks 10.11.2014

Die 4. Verhandlungsrunde für die 36.000 Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Nordrhein-Westfalen ist am Donnerstagabend in Dortmund ohne Ergebnis auf den 20. November vertagt worden. „Die Arbeitgeber verweigern nach wie vor, die Beschäftigten in ihren Kitas, Seniorenheimen, Behinderteneinrichtungen und Offenen Ganztagsschulen auf dem Tarifniveau vergleichbarer kommunaler Einrichtungen zu bezahlen“, erklärte ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Cremer. Die Gewerkschaft war der AWO in der Verhandlung abermals entgegen gekommen. Der Wohlfahrtsverband sei aber nicht  bereit gewesen, „den materiellen Wert des Tarifabschlusses des öffentlichen Dienstes in einem Tarifvertrag abzubilden“, kritisierte Cremer. Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen der AWO NRW wollten nicht zu zweitklassigen Fachkräften degradiert werden.

Für Montag (10.11.) ist die Große Tarifkommission der Gewerkschaft für die AWO nach Düsseldorf eingeladen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Dabei könnten weitere Streiks beschlossen werden, um der Arbeitgeberseite die Entschlossenheit der Belegschaften zu demonstrieren, hieß es. Bis Sankt Martin (11.11.) hatte ver.di auf Streiks verzichtet, um die Martinszüge in den Kitas nicht zu gefährden.

Ver.di fordert für die AWO-Beschäftigten die gleiche  Bezahlung wie in vergleichbaren kommunalen Einrichtungen.