Tarifrunde Deutsche Post AG: ver.di NRW weitet Streiks aus

Pressemitteilung vom 27.01.2023

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erhöht weiter den Druck im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post AG und ruft am Freitag, den 27.01.2023 von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einigen Brief- und Paketzentren und in regionalen Bereichen der Brief- und Paketzustellung in NRW zu einem befristeten Streik auf. 

„Die Streiks in diesem Umfang sind notwendig und gerechtfertigt, da die Arbeitgeberseite auch in der zwei Verhandlungsrunden kein Angebot vorlegt hat“, so Thomas Großstück, ver.di-Landesfachbereichsleiter Postdienste in NRW.

Bei der DPAG sind 140.000 der 160.000 Tarifbeschäftigten in den Entgeltgruppen 1 bis 3 eingruppiert. Das Monatsgrundentgelt in diesen Entgeltgruppen beträgt zwischen 2.108 und 3.090 Euro brutto. Diese Tarifbeschäftigten sind im besonderen Maße von der hohen Inflation betroffen, da sie einen großen Anteil ihres Nettoeinkommens für Nahrungsmittel und Energie aufbringen müssen. Die letzte Tariferhöhung im Januar 2022 betrug zwei Prozent.

ver.di fordert für die 160.000 Tarifbeschäftigten der DPAG:

-       15 Prozent mehr Lohn

-       200 Euro mehr pro Monat für die Auszubildenden und dual  Studierende

-       Die Fortschreibung der Postzulage für die 23.000 Postbeamtinnen und Postbeamten

-       Die Laufzeit der Tarifeinigung soll 12 Monate betragen.

 
Kontakt: 

Thomas Großstück 0171 93 24 826

Streiktelefon in NRW: 01512 9905950

 

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Udo Milbret
ver.di Landesbezirk Nordrhein-Westfalen
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