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300.000 Stellen sind bei den Kommunen gefährdet

300.000 Stellen sind bei den Kommunen gefährdet

Kommune 04.11.2005

Aus für Theater, Schwimmbäder und Kitas befürchtet

Bürgerinnen und Bürger müssen sich auf weniger Leistungen der Kommunen einstellen. So sei damit zu rechnen, dass in den kommenden Jahren vor allem bei der Kultur gespart werde, also Theater, Museen und Bibliotheken geschlossen würden. Auch Schwimmbäder und Kindertageseinrichtungen würden die Kommunen dann nicht mehr im heutigen Umfang betreiben können. Das erklärte der nordrhein-westfälische ver.di-Landesfachbereichsleiter Gemeinden Raimund Echterhoff.

Er beruft sich auf Zahlen der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung (KGSt), wonach die Kommunen in den nächsten zehn Jahren 20 Prozent ihres Personals abbauen müssten. Das entspricht bundesweit 300.000 Stellen.

Da die Beschäftigten bei den Kommunen weitere Leistungsverdichtungen nicht mehr bewältigen können, werde der Stellenabbau mit einem Leistungsabbau einhergehen, erklärte Raimund Echterhoff. Er forderte „Kommunalpolitikerinnen, Kommunalpolitiker und die Chefs der Verwaltungen in NRW auf, ihre Verantwortung für das Gemeinwohl anzunehmen und sich für eine vernünftige Einnahmestruktur der Kommunen stark zu machen“.

Kontakt: Raimund Echterhoff, Tel.: 0170 574 87 48

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