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ver.di Nord und ver.di NRW zur möglichen Fusion der Provinzial …

ver.di Nord und ver.di NRW zur möglichen Fusion der Provinzial NordWest und der Provinzial Rheinland

05.09.2018

 

Die Berichterstattung der letzten Tage, über angebliche finale Entscheidungen der Anteilseigner über eine Fusion der Provinzial NordWest und der Provinzial Rheinland, hat bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und den Arbeitnehmervertretern für Verwunderung gesorgt.

Frank Fassin, Fachbereichsleiter Finanzdienstleistungen von ver.di NRW dazu: „Wir stellen fest, dass die Arbeitnehmervertreter und ver.di trotz fortschreitender Verhandlungen und Gespräche der Anteilseigner zum wiederholten Male nicht beteiligt werden. Aus der Summe der Informationen, die zusammengetragen wurden, lässt sich ablesen, dass Beschäftigteninteressen offensichtlich keine Rolle spielen.“

Frank Schischefsky, Fachbereichsleiter Finanzdienstleistungen von ver.di Nord: „Wir haben immer betont, dass wir eine Fusion nur dann positiv begleiten können, wenn der öffentliche Auftrag, sowie unsere Regionalität und damit unsere langfristige Existenz gesichert werden. Daneben darf Personalabbau nicht das Ziel einer Fusion sein, und es bedarf eines Standortkonzeptes, welches keine Gewinner oder Verlierer entstehen lässt. Wir müssen deshalb zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen, dass wir die Unterstützung der Belegschaften zur Wahrung und Durchsetzung der Beschäftigteninteressen im Falle einer Fusion benötigen – bevor Tatsachen geschaffen werden.“