Pressemitteilungen

Donnerstag und Freitag: Erneut Warnstreiks in Callcentern der …

Fachbereich Finanzdienstleistungen

Donnerstag und Freitag: Erneut Warnstreiks in Callcentern der Deutschen Bank

14.10.2020

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten der Deutschen Bank Direkt GmbH am morgigen Donnerstag (15. Oktober) und am Freitag (16. Oktober) zu einem Warnstreik auf. Betroffen sind die Standorte Berlin und Essen, die die Callcenter der Deutschen Bank betreiben. „Auch nach drei Verhandlungsrunden hat die Arbeitgeberseite kein abschlussfähiges Angebot vorgelegt. Deshalb intensivieren wir jetzt die Streiks“, so Roman Eberle, der die Tarifverhandlungen für ver.di bei der DB Direkt führt. Eine Streikkundgebung findet am 15. Oktober 2020 um 9:30 h in Essen (Bismarckplatz 1) statt.

Das bisherige Angebot der Arbeitgeberseite sei eine dürftige, zweistufige Gehaltserhöhung um jeweils 1,3 und 1,5 Prozent bei sieben Nullmonaten, so Eberle. „Das ist völlig inakzeptabel und zeigt: Dem Arbeitgeberangebot fehlt der notwendige Respekt hinsichtlich der Arbeitsleistung der Beschäftigten. Wertschätzung sieht anders aus“, sagte der Gewerkschafter.

ver.di fordert neben einer Gehaltserhöhung um 6 Prozent, mindestens aber 150 Euro, eine Wahloption zwischen Geld und Freizeit und die Einführung eines 13. Gehaltes. Der Gehaltstarifvertrag ist Ende März ausgelaufen. Der Beginn der Tarifverhandlungen verzögerte sich allerdings Corona bedingt bis in den Juli.

Die DB Direkt GmbH ist Teil der Deutsche Bank-Gruppe. Dort erfolgt neben dem telefonischen Kundendienst auch der Direktvertrieb ausgewählter Bankprodukte.

Für Rückfragen steht Ihnen Roman Eberle zur Verfügung.

Tel.: 0171-5531471

Pressekontakt

Lisa Isabell Wiese Pressesprecherin
ver.di NRW
Telefon 0211.61 824-110
pressestelle.nrw@verdi.de
Postanschrift
Karlstraße 123-127
40210 Düsseldorf