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Erneute Streiks angekündigt: ver.di erhöht Druck in der Auseinandersetzung …

Fachbereich Besondere Dienste

Erneute Streiks angekündigt: ver.di erhöht Druck in der Auseinandersetzung mit dem LEG Konzern – Beschäftigte der TSP warten weiter auf Tarifvertrag

13.01.2021

Nachdem bereits im November und Dezember alle vier Standorte der TSP in NRW von Streikmaßnahmen betroffen waren, ruft ver.di die Beschäftigten der Handwerkergesellschaft ab Mittwoch (13. Januar) erneut für zwei Tage zu Arbeitsniederlegungen auf. Die Gewerkschaft rechnet auch für die kommenden Tage mit Beeinträchtigungen für Mieterinnen und Mieter. Bereits im Juni 2020 hatte ver.di die Geschäftsführung der TSP zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Diese verweigert nach wie vor die Aufnahme von Tarifverhandlungen, obwohl die meisten Beschäftigten im Konzern bereits von dem mit ver.di verhandelten Tarifvertrag profitieren.

Andrea Becker, Fachbereichsleiterin Besondere Dienstleistungen NRW, erklärte: „Bislang haben sich bereits rund ein Drittel der Beschäftigten an unseren Streikaufrufen beteiligt. Damit hat es auch Terminausfälle bei Mieterinnen und Mietern gegeben.“ Es sei weiterhin unverständlich, dass ein börsennotierter Konzern, der seit Jahren Rekordgewinne vermelde, nicht bereit sei, sich auf Gespräche einzulassen. „Wir verstehen, dass die Mieterinnen und Mieter sich über Auswirkungen der Streikmaßnahmen beschweren. Vor diesem Hintergrund ist es vollkommen unverständlich, dass sich der Arbeitgeber Gesprächen weiterhin verweigert und einen Tarifvertrag und die damit verbundenen regelmäßigen Lohnerhöhungen kategorisch ausschließt!“

Was sonst durch den bestehenden Haustarifvertrag für die meisten Beschäftigten im Konzern geregelt sei, wie beispielsweise regelmäßige Lohnerhöhungen, werde den Beschäftigten der TSP verweigert. Seit Bestehen der TSP gebe es unregelmäßige freiwillige Leistungen des Arbeitgebers, aber keine kontinuierliche Entwicklung der Löhne.

„Handwerkerinnen und Handwerker werden auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragt. Das spiegelt sich aber nicht in der Bezahlung der TSP-Beschäftigten wider, was für Unverständnis und Wut sorgt“, so Becker.

Hinweis für die Redaktionen:

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage kommen die Beschäftigten nicht zu örtlichen Streikversammlungen zusammen.

Kontakt:

Andrea Becker - 0170 8002428 (Landesfachbereichsleiterin Besondere Dienstleistungen)

Pressekontakt

Lisa Isabell Wiese Pressesprecherin
ver.di Landesbezirk NRW
0211.61 824-110 lisa-isabell.wiese@verdi.de
pressestelle.nrw@verdi.de