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ver.di setzt Streiks bei Amazon am Veröffentlichungstag des FIFA-Spiels …

ver.di setzt Streiks bei Amazon am Veröffentlichungstag des FIFA-Spiels fort

28.09.2018

 

Am heutigen Freitag (28. September) setzt die Gewerkschaft ver.di die gestern begonnenen Streiks bei Amazon an den Standorten in Rheinberg und Werne fort. Die Beschäftigten wollen damit weiter darauf aufmerksam machen, dass sie nach wie vor nicht nach den Tarifverträgen des Einzelhandels bezahlt werden.

„Amazon verspricht die pünktliche Lieferung des neuen FIFA-Spiels. Die Einhaltung solcher Lieferversprechen geht nur mit den Beschäftigten und dank ihrer guten Arbeit und nicht gegen sie. Amazon verweigert sich aber dem Gespräch mit der Gewerkschaft und damit dem Willen der Streikenden. Deshalb machen die Kolleginnen und Kollegen weiter deutlich, dass sie es sind, die durch ihre harte Arbeit dafür sorgen, dass Lieferversprechen eingehalten werden. Bereits in den vergangenen Jahren kam es aufgrund der Streiks bei Amazon am Auslieferungsdatum des Spiels zu Verzögerungen. Im letzten Jahr mussten sogar Gutscheine zur Kompensation der verspäteten Lieferungen verteilt werden. Auch in diesem Jahr haben wir bereits Rückmeldungen über Lieferverzögerungen“, so die Landesbezirksfachbereichsleiterin für den Handel bei ver.di in NRW, Silke Zimmer.

„Beim Fußball zählt der lange Atem. Dies gilt auch für viele Tarifauseinandersetzungen. Auch andere Unternehmen haben sich dem langfristigen Druck der Kolleginnen und Kollegen beugen müssen und sind nach jahrelanger Auseinandersetzung letztlich doch in die Tarifbindung gegangen. Wir werden diese Tarifbindung auch bei Amazon erreichen, weil wir die bessere Kondition haben“, erläutert Zimmer weiter.