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Resolution an das Nordrhein-Westfälische Gesundheitsministerium: …

Fachbereich Gesundheit und Soziales

Resolution an das Nordrhein-Westfälische Gesundheitsministerium: In den Krankenhäusern hat sich noch nichts geändert

18.11.2019

Auf der heute (18.11.) von ver.di ausgerichteten Krankenhauskonferenz verabschiedeten die Teilnehmenden die beigefügte Resolution, mit der sie Karl-Josef Laumann - Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen - auffordern, dringend zu handeln.

Trotz einer Vielzahl von Gesetzen und Plänen zur Verbesserung der Situation in den Krankenhäusern ist noch keine Entlastung bei den Beschäftigten angekommen, stellen die Betriebs- und Personalräte fest, die zusammen über 50.000 Krankenhaus-Beschäftigte in NRW vertreten.

„Wenn uns Betriebs- und Personalräte aus über 30 Kliniken die unveränderte Belastungssituation so zurückmelden, ist das ein Signal, von dem wir hoffen, dass Minister Laumann es ernst nimmt“, hofft Wolfgang Cremer, Leiter des Fachbereichs Gesundheit und Soziales bei ver.di NRW. „Beschäftige reduzieren weiter aufgrund der Arbeitsbedingungen die Arbeitszeit oder verlassen gleich ganz die Pflege, die Ausbildung wird immer noch stiefmütterlich behandelt“, fasst Cremer nur einige der konkreten Beschreibungen aus den Krankenhäusern zusammen.

Die Betriebsräte fordern eine umfassende Finanzierung der Baukosten durch das Land NRW sowie eine Einbindung der Beschäftigten in die neue Krankenhausplanung NRW! Zudem soll der Minister die neue Pflegeausbildung enger begleiten, hier tun die NRW-Arbeitgeber noch zu wenig, so die Konferenz.

Zur weiteren Information ist die Konferenzresolution beigefügt.

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