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Großer Streiktag in Dortmund vor den nächsten Verhandlungen im …

Großer Streiktag in Dortmund vor den nächsten Verhandlungen im Einzelhandel und Groß- und Außenhandel

07.07.2021

 

Die Verhandlungen in beiden Branchen des nordrhein-westfälischen Handels gehen in dieser Woche bereits in die 4. Runde. Weder im Einzelhandel noch im Groß- und Außenhandel liegt aktuell ein für die Beschäftigten akzeptables Angebot vor.

Daher ruft ver.di am Mittwoch (7.7.) zu ganztägigen Warnstreiks auf. „Bislang ist in den Verhandlungen kein Durchbruch erreicht, deshalb gehen die Beschäftigten vor den 4. Verhandlungsrunden nochmal auf die Straße. Die Arbeitgeber sollen ihr Zeitspiel beenden und sich endlich Richtung Abschluss bewegen.“ sagt ver.di-Verhandlungsführerin Silke Zimmer.

Aus mehr als 130 Betrieben werden sich am Mittwoch über 1.500 Beschäftigte auf den Weg nach Dortmund machen, um an einer zentralen Kundgebung der Gewerkschaft teilzunehmen. Hierzu wird auch die Verhandlungsführerin Silke Zimmer erwartet.

„Die Beschäftigten des Handels versorgen die Gesellschaft mit allem Lebensnotwendigen, das haben sie besonders in der Pandemie unter Beweis gestellt. Das Jahr 2020 war für den gesamten Handel ein gutes Jahr mit Umsatzplus, Angebote unterhalb der Preissteigerungsrate sind daher nicht akzeptabel. Wenn die Beschäftigten jetzt streiken, dann tun sie das aus purer Not, denn sie müssen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Das gilt besonders für Beschäftigte, die aufgrund von Kurzarbeit mit bis zu 40 Prozent weniger Gehalt auskommen mussten und nicht wussten, wie sie z.B. steigende Mieten bezahlen sollen.“ so Zimmer weiter.

Ver.di fordert in beiden Branchen 4,5 Prozent und 45 Euro mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit von 12 Monaten, sowie die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Im Einzelhandel fordert ver.di außerdem ein Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde.

 

Hinweis für die Redaktionen:

Die Kundgebung beginnt um 11 Uhr auf dem Friedensplatz in Dortmund. Ab ca. 12 Uhr startet ein Demonstrationszug durch die Dortmunder Innenstadt. Vor Ort stehen ihnen Beschäftigte für Interviews zur Verfügung.

 

Kontakt: Daniela Arndt 01515 7117537

 

Kontakt vor Ort:

Ostwestfalen (z. B. Bielefeld, Herford, Paderborn, Lage, Gütersloh und Minden)
EH Nina Begemann: 0151 51136644


Münsterland
Gaby Beuing: 0160 8804482


Mittleres Ruhrgebiet (Kreis Recklinghausen, Bochum, Herne, Bottrop, Gelsenkirchen)
Michael Sievers: 0171 3072309


Westfalen (Dortmund, Kamen, Bönen, Castrop-Rauxel, Scherte, Sundern, Holzwickede, Hamm)
EH Karsten Rupprecht: 0151 40191676 / GAH Philipp Keens: 0160 5144970


Duisburg Niederrhein (Duisburg, Wesel, Geldern)
Martin Petig: 0160 90142855


Ruhr West (Essen, Oberhausen)
GAH Vera Winnemund: 0151 14258721 / EH Kay-Guido Lipka: 0151 14269102


Südwestfalen (Hagen, Freudenberg, Menden)
Monika Grothe: 0170 4146619


Düssel Rhein Wupper (Düsseldorf, Bergisches Land, Ratingen)
Robert Puleski: 0170 6380770

 
Aachen, Düren, Erft und Köln, Bonn, Leverkusen
EH Jana Zorn: 0151 64934111 / GAH Kathrin Andreev: 0151 17787412


Linker Niederrhein(Krefeld, Neuss, Viersen, Mönchengladbach)
Tim Schmidt: 0160 99480374