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Tarifrunde WDR: Arbeitgeber legen kein Angebot vor

Tarifrunde WDR: Arbeitgeber legen kein Angebot vor

24.05.2019

Die erste Verhandlungsrunde zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und den Arbeitgebern des WDR ist in Köln heute ohne Ergebnis beendet worden. Die Arbeitgeberseite legte kein eigenes Angebot vor. Sie formulierten allerdings bereits Forderungen, die Verschlechterungen bedeuten würden.

„Es empört uns, dass die Arbeitgeberseite ohne Angebot vorzulegen bereits ihrerseits Verschlechterungen fordert. Das zeugt nicht von Wertschätzung und es zeigt, dass sie nicht verstanden haben, dass ohne die gute Arbeit der Kolleginnen und Kollegen nur ein Testbild zu sehen wäre“, erklärte Landesfachbereichsleiter Christof Büttner. „Wir bleiben dabei: die Kolleginnen und Kollegen im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk dürfen nicht von der guten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgeschnitten werden.“

Für die 4.200 Beschäftigten und rund 2.200 Festen-Freien des WDR und des Beitragsservice fordert ver.di eine Erhöhung der Einkommen und Effektivhonorare um 6%, im Volumen inklusive eines Sockelbetrags von 150,00 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Ausbildungsvergütung soll insgesamt um 100 Euro erhöht werden. Die Forderung umfasst außerdem die Möglichkeit, die mögliche Entgelterhöhung in zusätzliche freie Tage umzuwandeln.

Für die Festen-Freien fordert ver.di zusätzliche soziale Komponenten:
• Vergütung Schulungstage - 200 Euro pro Tag
• Krankengeld ab dem ersten Tag
• Verlängerung und Aufstockung des Härtefallfonds

Die Tarifverhandlungen beim WDR werden am 24. Juni 2019 fortgesetzt.

Für weitere Informationen:

Christof Büttner: 0175 2251635
Landesfachbereichsleiter Medien


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