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ver.di bietet Lebenshilfe Kompromiss an

ver.di bietet Lebenshilfe Kompromiss an

Kurzfristige Konfliktlösung wäre möglich - Unternehmen will erst Freitag verhandeln 17.02.2014

Im Streit um den Abschluss eines Tarifvertrages für die Erzieherinnen der Lebenshilfe in Kleve ist das Sondierungsgespräch zwischen ver.di, Landrat Wolfgang Spreen, Lebenshilfe-Geschäftsführer Hermann Emmers und einem Unternehmensberater zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft ver.di bot dabei eine kurzfristige Lösung des Konflikts an. Vorgeschlagen wurde, die Gehälter der Erzieherinnen rückwirkend ab 1. Januar um 200 Euro brutto und zum 1. Juli um weitere 100 Euro brutto zu erhöhen und die Verhandlungen für einen branchenüblichen Tarifvertrag unmittelbar und in Ruhe fortzuführen. ver.di bot Verhandlungen bereits am heutigen Montag beziehungsweise an mehreren sehr kurzfristig anberaumten Terminen an. Die Lebenshilfe sah sich aber nicht in der Lage, vor Freitag (21.2.) zu einem weiteren Gespräch zusammen zu kommen.

Die Lebenshilfe Kleve schlug zu Beginn vor, nunmehr einen Tarifvertrag für das gesamte Unternehmen auszuhandeln. Dem stimmte ver.di im Grundsatz zu, machte aber deutlich, dass es zunächst darum ginge, gemeinsam eine Lösung zur Beendigung des Streiks in den Kitas herbeizuführen. Ein Tarifvertrag für die gesamte Lebenshilfe könne auch erst nach Rücksprache mit der gewerkschaftlichen Basis in den anderen Unternehmensteilen angegangen werden.

Für Donnerstag (20.2.) hat ver.di Erzieherinnen, Eltern und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Kundgebung um 14:30 Uhr vor dem Kreishaus Kleve aufgerufen.