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ver.di fordert 6,5 Prozent und mindestens 180 Euro mehr Lohn und Gehalt für die Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in NRW

20.03.2019

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am heutigen Mittwoch (20. März 2019) ihre Tarifforderungen für die Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Sie fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6,5 Prozent, mindestens aber 180 Euro. Die Vergütungen der Auszubildenden sollen um 100 Euro steigen. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen.

Zudem fordert die Gewerkschaft die Arbeitgeber auf, gemeinsam die Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge der Branche zu beantragen. Diese Forderung war bereits in der letzten Tarifrunde Gegenstand einer bundesweiten Kampagne im Einzelhandel.

Für die ver.di-Verhandlungsführerin für den Groß- und Außenhandel in Nordrhein-Westfalen, Silke Zimmer, sind diese Forderung notwendig, um die Beschäftigten angemessen an der guten Lage der Branche zu beteiligen: „Der Groß- und Außenhandel ist Bindeglied zwischen Produktion und Endverbraucher. Die Beschäftigten stellen mit ihrer Arbeit die Versorgung der Volkswirtschaft mit Waren und Dienstleistungen sicher. Darüber hinaus ist die Umsatz- und Gewinnsituation ausgesprochen gut. Für ihre Arbeit haben die Beschäftigten Anerkennung und Wertschätzung verdient. Dies drückt sich auch in entsprechenden Erhöhungen der Entgelte aus.“

Die Tarifkommission hatte am 24. Januar beschlossen, den Tarifvertrag über Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen für die 289.277 sozialversicherungspflichtigen und 45.878 geringfügig Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in NRW zum 30. April 2019 zu kündigen. Der erste Verhandlungstermin ist für den 29. April angesetzt.

Für weitere Informationen:

Nils Böhlke 0175 5837926
(Landesfachbereich Handel)


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