Pressemitteilungen

Warnstreiks in Zeitungsdruckereien und Redaktionen 25.05.2011

Durch die Warnstreiks wolle man „die Arbeitgeber von ihren Forderungen nach massiven Verschlechterungen für die Beschäftigten in der Druckindustrie und den Zeitungsredaktionen abbringen“, erklärte die Gewerkschaft. Statt „auf Kosten der Beschäftigten zu sparen“, brauche die Branche tragfähige Zukunftskonzepte. Weiterer Arbeitsplatzabbau und Gehaltskürzungen seien auch angesichts deutlicher Umsatzsteigerungen in den vergangenen Monaten nicht die Antwort auf den Strukturwandel der Branche.

Die Tarifverhandlungen für die 160.000 Beschäftigten der Druckindustrie waren auch in der dritten Runde ergebnislos. Am 31. Mai ist ein neuer Versuch in München geplant. Für die Tarifverhandlungen der 14.000 Redakteurinnen und Redakteure gibt es nach vier Runden nicht einmal einen neuen Verhandlungstermin.
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di fordert neben dem Erhalt des Tarifniveaus eine Tariferhöhung um vier Prozent für Gehälter und Honorare. Für die Beschäftigten der Druckindustrie for-dert ver.di 5,5 Prozent.

Herausgeber:

V.i.S.d.P.: Günter Isemeyer
ver.di-Landesbezirk Nordrhein-Westfalen
Karlstraße 123-127
40210 Düsseldorf
e-mail:pressestelle.nrw@verdi.de