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Die Stadtwerke der Zukunft – ver.di blickt gemeinsam mit Experten …

Die Stadtwerke der Zukunft – ver.di blickt gemeinsam mit Experten aus der Praxis auf die Aufgaben von morgen

24.10.2018

Der Fachbereich Ver- und Entsorgung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am gestrigen Dienstag mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten aus Geschäftsführungen, Vorständen und Unternehmensberatungen über die Zukunft der Stadtwerke diskutiert und dazu in den Landesbezirk nach Düsseldorf geladen.

Für ver.di nahmen Andreas Scheidt (Bundesvorstandsmitglied Fachbereich Ver- und Entsorgung) und Markus Sterzl (Landesfachbereichsleiter NRW) als Referenten an dem Austausch teil. Themen waren die zukünftige Positionierung der Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen sowie ihre Antworten auf die Einflüsse von KI (künstlicher Intelligenz). Die Digitalisierung wird die Branche grundlegend verändern. Die Energiewende und die besonderen Anforderungen an die Verteilnetze, im Zusammenhang mit neuen technologischen Entwicklungen, bildeten einen weiteren Schwerpunkt. Alle Themen wurden mit dem Fokus ihrer Auswirkungen auf die Arbeitsverhältnisse auch mit den anwesenden Betriebsrät*innen diskutiert. Ergebnis der konstruktiven Diskussion: Ein sehr interessanter Blick auf die Entwicklungen der Branche, mögliche Herausforderungen und zukünftige Geschäftsfelder. Dabei müssen Kunden und Mitarbeiter, ihre Bedürfnisse, Ansprüche und die Sicherung der Arbeitsplätze im Vordergrund stehen.

Für Markus Sterzl war deshalb entscheidend, dass „die Stadtwerke ihre Vorteile gegenüber Konzernen nutzen, die darin liegen, dass sie schneller und flexibler auf Anpassungsprozesse reagieren und so letztendlich die Beschäftigten besser für die Zukunft rüsten können.“

Andreas Scheidt betonte in seinem Schlusswort, wie wichtig dieser Dialog sei und dass er unbedingt fortgesetzt werden müsse. Die Anforderungen an die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften wachsen. „Wir wollen nicht den berühmten Heizer auf der E-Lok aber wir haben den Anspruch die Zukunft mitzugestalten, im Sinne der sozialen Marktwirtschaft“, so Scheidt weiter.