Internationaler Frauentag ist Streiktag – Wertschätzung fehlt bei den Arbeitgebern

Pressemitteilung vom 01.03.2022

„Die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten halten den „Internationalen Frauentag“ am 8. März für einen guten Tag, um ihre Forderungen in der Tarifauseinandersetzung mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden mit einem Streik zu unterstützen. Dieser Tag steht auch für die Gleichstellung der sozialen Berufe in der Gesellschaft“, so Gabriele Schmidt, Landesleiterin ver.di NRW.

ver.di ruft die Beschäftigten der Kitas, der sozialen Dienste und der Behindertenhilfe am 8. März in NRW zum Warnstreik auf. In den Bezirken wird es dazu viele dezentrale Veranstaltungen in den Städten und Landkreisen geben, damit der vielfältige Protest für alle Bürger*innen im Land sichtbar wird.

Es geht den Kolleginnen und Kollegen um mehr Wertschätzung in den sozialen Berufen, die in der Pandemie über das normale Maß ihre Arbeitskraft in den Dienst der Gesellschaft stellen. Um finanzielle Anerkennung der Arbeit und Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Dazu gehörten auch personelle Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel in den sozialen Berufen.

Streikversammlungen, Proteste und Demos im bevölkerungsreichsten Land NRW: Bielefelder Streikende sind auf dem Podium des DGB zum Internationalen Frauentag beteiligt, Gütersloh plant drei Demo-Züge von Kitas zum Rathaus, Kundgebung vor dem Duisburger Rathaus, Demos und zentrale Protestaktion auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Hagen. Das sind einige Beispiele aus NRW. Alle ver.di-Bezirke geben Auskunft darüber, welche Aktionen in den Städten geplant sind.

 

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