Postbank Tarifrunde:

Ab Mittwoch auch in NRW Streiks in Filialen und Callcentern

Pressemitteilung vom 05.03.2024

Am morgigen Mittwoch (6. März 2024) ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bundesweit Beschäftigte des Postbank Filialvertriebs und der Postbank-Vertriebs- und Servicecenter zu zweitägigen Arbeitsniederlegungen auf. Auch in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch und Donnerstag alle 110 Postbankfilialen zum Streik aufgerufen. Am Standort Dortmund wird darüber hinaus auch die Postbank Direkt bestreikt. Streikkundgebungen finden in NRW digital statt.

„Die Arbeitgeberseite spielt in der Tarifauseinandersetzung klar auf Zeit und erzeugt damit weiteren Unmut bei den Beschäftigten, aber auch bei den Kundinnen und Kunden“, betont Roman Eberle, Fachgruppe Bankgewerbe in NRW. „Das bisherige Arbeitgeberangebot liegt noch weit von dem entfernt, was für uns als Kompromiss denkbar wäre. Somit müssen wir über weitere Streiks den Druck aufrechterhalten, um den Arbeitgeber zu bewegen.“

ver.di fordert 15,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 600 Euro, und die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis zum 31. Dezember 2028. Die Bank bietet hingegen nur 5 Prozent zum 01. Juni 2024 und 2 Prozent zum 01. Juli 2025 sowie einen Kündigungsschutz lediglich bis zum 30. Juni 2026 an.

Die Streiks betreffen alle Filialen der Postbank Filialvertrieb AG und alle Vertriebs- und Servicecenter der Postbank Direkt. ver.di geht davon aus, dass der größte Teil der Filialen an beiden Tagen geschlossen bleibt und es auch an den Servicehotlines zu größeren Problemen bei der Erreichbarkeit kommen wird.

Die Verhandlungen werden am 18.3.2024 in Frankfurt am Main fortgesetzt.

Mehr Infos im Netz unter: www.wir-fuer-tarif.de 

V.i.S.d.P.:

Lisa Isabell Wahr
ver.di Landesbezirk Nordrhein-Westfalen

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