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Tarifvertrag „Entlastung“: Verhandlungen werden fortgesetzt - …

Tarifvertrag „Entlastung“: Verhandlungen werden fortgesetzt - Landesregierung NRW soll Tarifvertrag finanzieren

27.05.2022

Am heutigen Freitag (27.05.2022) werden die Tarifverhandlungen für einen Tarifvertrag „Entlastung“ zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und den sechs Unikliniken NRWs am Uniklinikum in Köln fortgesetzt. Am Dienstag hatte die Arbeitgeberseite die Verhandlungen unterbrochen, mit der Forderung nach Aussetzung des Streiks. Beide Parteien einigten sich zunächst auf acht Verhandlungstermine bis zum 14.Juni 2022.

„Wir begrüßen die mit den Arbeitgebern abgestimmte Zeitleiste der Verhandlungen. Um das Vertrauen der Beschäftigten zurückzugewinnen, sind schnelle und belastbare Verhandlungsergebnisse wichtig“, so Gabriele Schmidt ver.di-Landesleiterin NRW. Im Gegenzug sei ver.di bereit, zunächst weitere Betten- und Stationsschließungen zu stoppen und den Kreis der zu versorgenden Patient*innen in den Notdienstvereinbarungen aufzustocken.

ver.di nimmt die Koalitionspartner der neuen Landesregierung in die Pflicht, ihr Wahlversprechen zu halten. Das heißt: Die entstehenden Mehrkosten durch den neuen Tarifvertrag „Entlastung“ sollen durch das Land NRW refinanziert werden.

Die Streiks an den sechs Unikliniken befinden sich in der vierten Woche. Notdienstvereinbarungen zwischen ver.di und allen Universitätskliniken regeln die Behandlung von Notfallpatient*innen und das Verfahren bei dringend notwendigen Versorgungen von erkrankten Menschen.

Der Tarifvertrag „Entlastung“ soll für die Arbeitsbereiche und Stationen an den Unikliniken konkret regeln, wie viele Beschäftigte notwendig sind, um die Arbeit ohne Überlastung und Patientengefährdung durchführen zu können. Im Pflegebereich wird dies durch Verhältniszahlen zwischen Personal und Patient*innen fixiert, in anderen Arbeitsbereichen etwa durch Mindestbesetzungen. Zudem wird eine deutliche Verbesserung der Ausbildungsqualität angestrebt.

Am nächsten Mittwoch (01.06.2022) findet eine weitere landesweite Demonstration und Kundgebung in Köln statt. Beginn ist um 15 Uhr am Uniklinikum Köln (Joseph- Stelzmannstraße 20).

Kontakt: Jan von Hagen 0160 94860601

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