Tarifrunde Deutsche Post AG: ver.di NRW hat die Streiks ausgeweitet

Pressemitteilung vom 28.01.2023

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post AG den Druck weiter erhöht und ruft am Samstag, den 28.01.2023 von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr, die Beschäftigten in einigen regionalen Bereichen der Brief- und Paketzustellung in NRW zu einem befristeten Streik auf. 

Bei der DPAG sind 140.000 der 160.000 Tarifbeschäftigten in den Entgeltgruppen 1 bis 3 eingruppiert. Das Monatsgrundentgelt in diesen Entgeltgruppen beträgt zwischen 2.108 und 3.090 Euro brutto. Diese Tarifbeschäftigten sind im besonderen Maße von der hohen Inflation betroffen, da sie einen großen Anteil ihres Nettoeinkommens für Nahrungsmittel und Energie aufbringen müssen. Die letzte Tariferhöhung im Januar 2022 betrug zwei Prozent.

ver.di fordert für die 160.000 Tarifbeschäftigten der DPAG:

-      15 Prozent mehr Lohn

-       200 Euro mehr pro Monat für die Auszubildenden und dual    Studierende

-       Die Fortschreibung der Postzulage für die 23.000 Postbeamtinnen und Postbeamten

-       Die Laufzeit der Tarifeinigung soll 12 Monate betragen.

Die Tarifverhandlungen werden am 8./9. Februar 2023 fortgesetzt.

 
Kontakt: 

Thomas Großstück 0171 93 24 826

Streiktelefon in NRW: 01512 9905950