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ver.di-Mitglieder am Uniklinikum Düsseldorf stimmen mit klarer Mehrheit für unbefristeten Streik für Entlastung

29.06.2018

 

"Eindeutiges Signal an den Arbeitgeber."

Das Ergebnis der einwöchigen Urabstimmung an der Uniklinik Düsseldorf ist eindeutig: 96 Prozent der abgegebenen Stimmen sprachen sich für einen unbefristeten Streik aus, um einen Tarifvertrag für Entlastung und mehr Personal durchzusetzen.

„Das ist ein sehr eindeutiges Signal an den Arbeitgeber“, kommentiert Wolfgang Cremer, Leiter des Bereichs Gesundheitswesen bei ver.di NRW.

Anlass für diesen nächsten Schritt in der Tarifauseinandersetzung war die beharrliche Weigerung des Vorstandes der Uniklinik, mit ver.di in Verhandlungen zu treten. „Nach etlichen Warnstreiks und vielen Appellen, die ungehört verhallt sind, war diese Entscheidung unvermeidbar“, erläutert Cremer und führt weiter aus: „Die Arbeitsbedingungen sind unerträglich geworden. Die Bereitschaft, in einen unbefristeten Streik zu treten, beweist das. Beschäftigte in Krankenhäusern wollen nicht streiken, sie wollen Patientinnen und Patienten gut versorgen und pflegen. Das können sie aber nicht mehr. Die Zustände sind nicht mehr verantwortbar.“

Nach der Urabstimmung kann der Streik unmittelbar fortgesetzt werden.

„Der Vorstand der Uniklinik Düsseldorf kann die weitere Eskalation verhindern“, betont Cremer. „Wenn wir überzeugende und glaubhafte Verhandlungsangebote bekommen, werden wir angemessen und verantwortlich darauf reagieren.“ Das Zeitfenster dafür sei aber „sehr eng bemessen“.