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Kanzlerkandidat Schulz unterstützt Forderung nach Allgemeinverbindlichkeit

Tarifrunde Einzelhandel NRW:

Kanzlerkandidat Schulz unterstützt Forderung nach Allgemeinverbindlichkeit

Konstruktive Diskussionen mit Mitgliedern der NRW-Tarifkommission 28.04.2017

Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz unterstützt die Forderung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nach Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge.  Er beteiligte sich an einer Postkartenaktion für die Durchsetzung der Allgemeinverbindlichkeit in der es unter anderem heißt:

„Ich kämpfe mit den drei Millionen Beschäftigten im Einzelhandel gegen die ihnen drohende Altersarmut.

Ich unterstütze Maßnahmen gegen den ruinösen Wettbewerb im Einzelhandel, der Existenzen vernichtet.

Ich unterstütze eine Reform der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen, die das öffentliche Interesse nicht mehr unter den Vorbehalt von Lobbygruppen stellt."

Der SPD-Vorsitzende nahm in Essen an einer Konferenz der Großen Tarifkommission für den nordrhein-westfälischen Einzelhandel teil. Beschäftigte aus verschiedenen Handelskonzernen schilderten die teilweise dramatischen Auswirkungen der Tarifflucht der Unternehmer. Einkommensunterschiede von über 6000 Euro im Jahr sind da keine Seltenheit. Silke Zimmer, ver.di-Landesfachbereichsleiter für den Handel in NRW. „Die Dumpinglöhne im Handel führen, vor allem für Frauen, auf den direkten Weg in die Altersarmut. Dieser Kreislauf muss durch die Allgemeinverbindlichkeit  der Tarifverträge durchbrochen werden. Von daher begrüße ich es sehr, dass der SPD-Vorsitzende sich an unserer Aktion beteiligt. Bis nach der Bundestagswahl werden wir uns um noch mehr Unterzeichnerinnen bemühen“.

Der SPD-Vorsitzende hatte seine Teilnahme am Rande der ARD-Talkshow „Anne Will“ im Januar dieses Jahres gegenüber dem Mitglied der NRW-Tarifkommission, Maurike Maaßen, die ebenfalls Gast in der Talkshow war, zugesagt,