Selbstständige

Selbstständig - scheinselbstständig - arbeitnehmerähnlich

Solo-Selbstständige im öffentlichen Auftrag

Selbstständig - scheinselbstständig - arbeitnehmerähnlich

Dietger Knott, Referent vom DGB-Bildungswerk, hat beim Tagesseminar "Selbstständig, scheinselbstständig oder schon arbeitnehmerähnlich?" am 29. April 2017 zunächst die gesetzlichen Grundlagen erläutert, die die Selbsständigkeit in Abgrenzung zur Scheinselbstständigkeit definieren. Doch worin liegt der Unterschied zwischen scheinselbstständig und arbeitnehmerähnlich? Hier sind die Grenzen tatsächlich fließend. Aber wer nachweisen kann, dass er von seinem Auftraggeber wirtschaftlich abhängig ist, der kann seinen Status als arbeitnehmerähnliche Person feststellen lassen.

Arbeitnehmerähnliche Personen, die in NRW für öffentliche Auftraggeber arbeiten, fallen unter das Landespersonalvertretungsgesetz. Sie haben das Recht, bei Personalratswahlen nicht nur zu wählen, sondern sich auch selbst zur Wahl zu stellen. Doch viele Kommunen in NRW haben daran gar kein Interesse.

Wir als Solo-Selbstständigen müssen uns in der ver.di Gehör verschaffen, damit die Gewerkschaft das Thema in die Öffentlichkeit trägt und sich dafür stark macht, das Mitbestimmungsrechte ausgeübt werden können.