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Klares Signal von über 50.000 Streikenden

Tarifrunde Öffentlicher Dienst:

Klares Signal von über 50.000 Streikenden

Warnstreik in Dortmund Uli Dettmann Warnstreik in Dortmund

An den zwei Warnstreiktagen (26./27.04) haben sich landesweit über 50.000 Beschäftigte des Bundes und der Kommunen an Warnstreiks beteiligt. Nachdem gestern rund 28.000 Streikende gezählt wurden, versammelten sich heute jeweils 12.000 auf den Streikkundgebungen in Dortmund und Köln.

ver.di-Landesleiterin Gabriele Schmidt: „Ein klares Signal der Kolleginnen und Kollegen an die öffentlichen Arbeitgeber, bei den anstehenden Verhandlungen ein vernünftiges Tarifangebot zu unterbreiten. Die Beschäftigten lassen sich nicht mit Reallohnverlusten abspeisen. Sie leisten gute Arbeit, die auch eine faire Entlohnung verdient hat.“Die Tarifverhandlungen für die 2,14 Millionen Beschäftigten des Bundes und der Kommunen gehen morgen und am Freitag (28./29. April) in die dritte entscheidende Runde.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sechs Prozent sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten. Zudem will ver.di sachgrundlose Befristungen von Arbeitsverträgen abschaffen und die unbefristete Übernahme der Auszubildenden regeln.