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ver.di setzt Warnstreiks in der Speditions-, Logistik- und Transportwirtschaft …

ver.di setzt Warnstreiks in der Speditions-, Logistik- und Transportwirtschaft fort

12.10.2016

Am Freitag, den 7. Oktober 2016, trat die Frühschicht bei Talke Emmerich in Düsseldorf in den Streik. Beim Logistikdienstleister für BASF und Henkel kam die Auftragsbearbeitung faktisch zum Erliegen. Am Dienstag, den 11. Oktober, legten die Kolleginnen und Kollegen bei Fiege in Neuss und bei der Stute Logistics in Köln die Arbeit nieder. Bei Stute, Logistikdienstleister für die Deutz AG, stand die Auftragsbearbeitung ganztägig still. Heute noch folgten weitere Arbeitsniederlegungen bei Bönders GmbH Spedition in Krefeld und der DHL Delivery Hagen GmbH. 

Um die Kolleginnen und Kollegen über den bisherigen Warnstreikverlauf zu informieren und mit ihnen zusammen die Fortsetzung und Erweiterung der Arbeitskampfmaßnahmen zu beraten, kommen am Samstag, den 15. Oktober 2016, 50 aktive Kolleginnen und Kollegen zu einer ver.di Streikdelegiertenversammlung in Düsseldorf zusammen. 

ver.di fordert eine Erhöhung der Löhne/Gehälter und Azubi-Vergütungen linear um 5 Prozent für 12 Monate. Zudem sollen die Löhne ab dem vierten Beschäftigungsjahr um 25 Euro, ab dem siebten Jahr um weitere 25 Euro (insg. 50 Euro), ab dem zehnten Jahr um weitere 50 Euro (insg. 100 Euro) und ab dem 13. Beschäftigungsjahr um weitere 50 Euro (insg. 150 Euro) steigen. Außerdem will ver.di die Aufwertung der gewerblichen Tätigkeiten durch Höhergruppierungsmöglichkeiten von „Lagerarbeitern“, „Fachlageristen“ und „Fachkräften für Lagerlogistik“. 

Die Arbeitgeberverbände lehnen es bisher ab, über die ver.di-Forderungen zu verhandeln.