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reiks bei der Postbank fortgesetzt/Geschlossene Filialen im Großraum …

reiks bei der Postbank fortgesetzt/Geschlossene Filialen im Großraum Köln-Bonn

06.10.2017

Die Streiks bei der Postbank werden auch heute (Montag, 2.10.) fortgesetzt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in NRW rief in elf Filialen im Köln-Bonner Raum zu Arbeitsniederlegungen auf. Betroffen sind die Niederlassungen Wipperfürth, Meckenheim, Bad Neuenahr Ahrweiler, Köln-Höhenberg, Köln-Rodenkirchen, Köln Neustadt Süd, Köln Kalk, Leverkusen-Opladen, Stolberg, Eschweiler und Hürth. ver.di geht davon aus, dass die bestreikten Filialen arbeitskampfbedingt geschlossen bleiben. 

Gleichzeitig hat die Gewerkschaft heute auch die internen Arbeitsbereiche an den Postbankstandorten Bonn und Köln mit mehreren Hundert Beschäftigten zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. 

Die Tarifverhandlungen bei der Postbank waren am vergangenen Montag in Siegburg ergebnislos abgebrochen worden. Das Angebot der Postbank, den tariflichen Kündigungsschutz nur bis 2019 zu vereinbaren, wurde von ver.di als unzureichend zurück gewiesen. Auch auf die angebotene zweistufige Gehaltserhöhung von 2,5 Prozent nach sieben Nullmonaten ließ sich die Gewerkschaft nicht ein. 

ver.di fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022, die Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten, eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütungen sowie weitere unternehmensspezifische Forderungen. Die Gewerkschaft will außerdem über ei-nen Zukunftstarifvertrag sprechen, der auch Regelungen zur Digitalisierung beinhalten soll. 

Verhandelt wird für rund 18.000 Beschäftigte bei der Postbank, Postbank Filialvertrieb sowie der BHW-Gruppe und weiterer Tochterunternehmen (Betriebscenter für Banken, PB Service, PB Direkt, BHW KSG, PB Firmenkunden AG).