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Kein Angebot der Arbeitgeber

Tarifverhandlungen im nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandel

Kein Angebot der Arbeitgeber

02.05.2017

Ohne ein Angebot der Arbeitgeber haben am heutigen Freitag (28. April) in Düsseldorf die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandels begonnen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5,8 Prozent, mindes-tens 130 Euro.

Diese Forderungen hat ver.di mit Hinweis auf die an-ziehende Preissteigerungsrate, die gute Branchenperspektive und der drohenden Altersarmut für die Be-schäftigten ausführlich begründet. Die ver.di- Verhandlungsführerin Silke Zimmer stellte klar: „Der Groß- und Außenhandel hatte in den vergangenen Jahren deutliche Zuwächse zu verzeichnen. Es ist an der Zeit, dass die Beschäftigten an dieser guten wirt-schaftlichen Entwicklung der Branche beteiligt werden. Dass die Arbeitgeber bislang kein Angebot vorgelegt haben, zeugt nicht von einer großen Wertschätzung der guten Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in der Branche."

Im nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandel arbeiten 343.266 sozialversicherungspflichtige und 62.666 geringfügig Beschäftigte.

Die Tarifverhandlungen werden am 22. Mai in Düssel-dorf fortgesetzt.