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Proteste vor dem Verhandlungslokal

Warnstreik der Versorgungsunternehmen in Dortmund

Proteste vor dem Verhandlungslokal

10.01.2018

Lautstark und mit Nachdruck werden Beschäftigte der Gelsenwasser AG, der Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH, der Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG und der Westfälische Wasser- und Umweltanalytik GmbH heute (10. Januar) die Tarifverhandlungen in Dortmund begleiten. 

Die ver.di-Mitglieder fordern eine Entgeltanhebung um 5 Prozent sowie die Übernahme der Auszubildenden und eine wirtschaftliche Gleichstellung der Gewerkschaftsmitglieder. 

Die bisherigen Angebote der Arbeitgeberseite gleichen nicht einmal die Inflationsrate aus. 

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat daher im Rahmen der Warnstreiks in den Unternehmen der Tarifgruppe, Beschäftigte zu einer Kundgebung zwischen 9:00 Uhr und 10:00 Uhr vor dem Tagungsort (Wittekindshof) an der B1, aufgerufen. 

Den Beschäftigten ist sehr daran gelegen, den Arbeitgebervertretern vor Ort deutlich zu machen, dass sie keine weiteren taktischen Manöver für die nunmehr seit November letzten Jahres laufenden Verhandlungen akzeptieren werden. 

ver.di Verhandlungsführer Jörg Koburg betonte, dies sei „die letzte Möglichkeit, ohne größere Auseinandersetzungen zu einem Ergebnis in der Entgeltrunde zu kommen“. Für Mittwoch ist die Tarifkommission der Gewerkschaft nach Düsseldorf ein-geladen. „Falls bis dahin kein akzeptables Angebot vorliegt, wird unmittelbar über Urabstimmung und unbefristete Streiks entschieden.“