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ver.di bestreikt den Amazon-Primeday

Standorte Rheinberg und Werne

ver.di bestreikt den Amazon-Primeday

11.07.2017

Am heutigen Dienstag (11. Juli), dem sogenannten Amazon-Primeday legen die Beschäftigten des online-Händlers an den NRW-Standorten in Rheinberg und Werne die Arbeit nieder. In Rheinberg setzt ver.di damit die gestern Abend begonnen Streiks fort und auch morgen finden an beiden Standorten Arbeitskampfmaßnahmen statt. ver.di kämpft bei dem Internet-Versandhändler darum, die Tarifverträge des Einzelhandels durchzusetzen.

ver.di-Landesfachbereichsleiterin Silke Zimmer: „Am Primeday macht Amazon regelmäßig enorme Umsätze. Trotzdem werden die Beschäftigten bis zu 900 Euro im Monat unter Tarif bezahlt. Das ist moralisch verwerflich. Insbesondere, wenn der Amazon-Inhaber, Jeff Bezos, über soziale Medien fragt, was er mit seinem Vermögen machen soll.“

Für die Gewerkschafterin ist deshalb klar: „Deshalb streiken wir gerade auch an einem so umsatzträchtigen Tag, wie dem Primeday. Amazon muss daran erinnert werden, dass ein solcher Tag ohne die Beschäftigten nicht möglich wäre.“