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Tarifrunde Öffentlicher Dienst: Regionale Warnstreiks am 10. …

Tarifrunde Öffentlicher Dienst: Regionale Warnstreiks am 10. April 2018

09.04.2018

 

Demonstrationen und Kundgebungen in Köln, Dortmund und Bielefeld

Im Vorfeld der dritten Tarifverhandlungsrunde für die rund 2,14 Millionen Beschäftigten des Bundes und der Kommunen, am 15./16. April 2018 in Potsdam, erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in NRW den Druck auf die Arbeitgeber. Für Dienstag, 10. April 2018, ruft ver.di NRW landesweit die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zu eintägigen Warnstreiks auf. Betroffen sind alle Bereiche des öffentlichen Dienstes u. a. Nahverkehr, Müllabfuhr, Sparkassen, Stadtverwaltungen, Jobcenter, Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Flughafen Köln/Bonn.

ver.di-Landesleiterin Gabriele Schmidt: „In zwei Verhandlungsrunden außer Spesen nichts gewesen. Noch immer liegt kein Angebot der Arbeitgeber auf dem Tisch, das ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. Die Verschuldung der Städte als Argument gegen die Beschäftigten ins Feld zu führen, verleugnet die Tatsache, dass die mangelnde Finanzierung der Aufgaben durch Land und Bund zur desaströsen Lage der Kommunen geführt hat. Dem Engagement der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist es zu verdanken, dass es an vielen Stellen trotz Personalabbau und fehlenden Finanzen überhaupt noch funktioniert. Dafür gebührt ihnen auch Anerkennung und eine entsprechende Bezahlung, die dem Niveau in vergleichbaren Tarifbereichen entspricht. Wir erwarten von den Arbeitgebern, ein ernsthaftes Angebot auf den Verhandlungstisch zu legen, statt weiter mit Provokationen für eine Eskalation zu sorgen“.

Frank Bsirske, ver.di-Vorsitzender spricht in Köln:

Es werden Beschäftigte aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes (des Bundes und der Kommunen) u. a. aus den folgenden Städten zum Warnstreik und zur Kundgebung nach Köln aufgerufen:

Aachen, Stolberg, Düren, Eschweiler, Herzogenrath, Würselen, Duisburg, Dinslaken, Kreis Wesel, Wuppertal, Düsseldorf, Hilden, Ratingen, Solingen, Remscheid, Köln, Troisdorf, Krefeld, Neuss, Mönchengladbach, Neukirchen-Vluyn.

Von mehreren Sammelplätzen in Köln ziehen die Streikenden um 10:00 Uhr zum Heumarkt in der Innenstadt. Die dortige Abschlusskundgebung beginnt um 11:30 Uhr mit Beiträgen der Streikenden aus den verschiedenen Bereichen und musikalischer Begleitung. Gegen 13:10 Uhr wird der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske zu den Streikenden sprechen. Erwartet werden mehr als 10.000 Teilnehmer*innen.

Gabriele Schmidt, Landesbezirksleiterin ver.di NRW spricht in Dortmund:

Es werden Beschäftigte aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes (des Bundes und der Kommunen) u. a. aus den folgenden Städten zum Warnstreik und zur Kundgebung nach Dortmund aufgerufen:

Bochum, Bottrop, Gelsenkirchen, Gladbeck, Recklinghausen, Marl, Herten, Dorsten, Oer-Erkenschwick, Essen, Mülheim, Oberhausen, Dortmund, Lünen, Schwerte, Castrop-Rauxel, Hamm, Unna, Arnsberg, Meschede, Hagen, Iserlohn, Lüdenscheid, Siegen, Olpe.

Dortmund:

In sechs Demonstrationszügen ziehen die Streikenden durch die Dortmunder Innenstadt zum Kundgebungsplatz (Friedensplatz). Die dortige Abschlusskundgebung beginnt um ca. 11:30 Uhr mit Beiträgen der Streikenden aus den verschiedenen Bereichen. Hauptrednerin ist Gabriele Schmidt, Landesleiterin ver.di NRW. Erwartet werden mehr als 15.000 Teilnehmer*innen.

Es werden Beschäftigte aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes (des Bundes und der Kommunen) u. a. aus den folgenden Städten zum Warnstreik und zur Kundgebung nach Bielefeld aufgerufen:

Münster, Rheine, Ahlen, Beckum, Ibbenbüren, Coesfeld, Borken, Lüdinghausen, Bielefeld, Herford, Paderborn, Minden, Oeynhausen, Gütersloh, Detmold, Höxter, Porta Westfalica, Kreis Lippe.

Bielefeld:

Zentraler Treffpunkt der Streikenden ist der Ringlokschuppen in Bielefeld. Gegen 11:30 Uhr startet der Demonstrationszug zur Abschlusskundgebung auf dem Jahnplatz. Erwartet werden mehr als 3.000 Teilnehmer*innen.